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Werte machen den Unterschied.

Werte entscheiden, wie du führst, wenn es darauf ankommt – und ob Menschen dir folgen. 116 Führungswerte, jeder mit seiner Schwester.

Wertecheck

Welche Werte tragen deine Führung?

In sechs Schritten und etwa 15 Minuten von 116 Führungswerten zu deinen 3 bis 7 Kernwerten – mit deiner Wertematrix, deiner Entwicklungsrichtung und Fragen zur Reflexion. Du wählst und vergleichst, statt Skalen anzukreuzen. Der Wertecheck ist ein Reflexionswerkzeug und kein validierter Test.

Deine Antworten bleiben in deinem Browser. Erst wenn du den Report anforderst, wird etwas übermittelt – Angaben zum Cluster „Glaube & Sinn“ nur mit deiner ausdrücklichen Einwilligung.

GewichtenSortierenAuswählenVergleichenPrüfenVerortenErgebnis
Schritt 1 von 6Verteile 100 Punkte auf die acht Cluster
  • Charakter20
  • Beziehung20
  • Orientierung10
  • Umsetzung15
  • Selbstführung10
  • Wachstum10
  • Gemeinwohl5
  • Glaube & Sinn10
Vorschau mit Beispielantworten · etwa 15 Minuten
Wertewappen

Mach aus deinen Werten ein Wappen

Drei bis sieben Kernwerte, jeder mit seinem Symbol – gestaltet nach den Regeln der Heraldik. Am Ende hältst du ein Wappen in den Händen, das zeigt, wofür du stehst.

  1. Kernwerte wählenaus deinem Wertecheck oder selbst
  2. Symbole, Schild und Farbenfür jeden Wert ein Wappenbild
  3. Wahlspruch, Helm, Schildhalterwenn du magst
  4. Dein Reportmit Wertematrix, Druckdatei und KI-Prompt
Halbrundschild · 5 WerteIntegrität · Mut · Demut · Vision · Fürsorge
Beispiele

Werte im echten Leben

Aus den sieben Bereichen der Gesellschaft – 215 Beispiele insgesamt.

Wie Bertha Benz mit der ersten Fernfahrt dem Automobil den Weg bahnte

Im August 1888 fuhr Bertha Benz ohne Wissen ihres Mannes mit dem Patent-Motorwagen über 100 Kilometer weit nach Pforzheim. Ihr Ehrgeiz galt nicht dem eigenen Ruhm, sondern der gemeinsamen Erfindung – und zeigt, wie Ehrgeiz für ein Team aussehen kann.

Wirtschaft52 · Ehrgeiz

Wie John F. Kennedy ein ganzes Land auf den Mond ausrichtete

1962 erklärte John F. Kennedy, die USA würden noch im selben Jahrzehnt zum Mond fliegen, gerade weil es schwer sei. Sieben Jahre später stand Neil Armstrong auf dem Mond – ein Ziel, das ein ganzes Land über sich hinauswachsen ließ, auch wenn dahinter vor allem der Wettlauf mit der Sowjetunion stand.

Politik & Staat52 · Ehrgeiz

Wie Mutaz Barshim und Gianmarco Tamberi sich das Olympiagold teilten

Im olympischen Hochsprungfinale 2021 verzichteten Mutaz Barshim und Gianmarco Tamberi auf ein Stechen und teilten sich die Goldmedaille. Ihr Beispiel zeigt Gönnen unter Rivalen – und dass auch Gönnen seine Kritiker hat.

Kunst, Kultur & SportS52 · Gönnen

Wie Jocelyn Bell Burnell ihr Preisgeld dem Nachwuchs schenkte

1974 erhielt ihr Betreuer für die Entdeckung der Pulsare den Nobelpreis; Jocelyn Bell Burnell gönnte ihm die Ehre ohne Groll. Später machte sie mit ihrem eigenen Preisgeld den Erfolg anderer möglich – Gönnen, das nicht beim Mitfreuen stehen bleibt.

BildungS52 · Gönnen

Wie Cynthia Cooper bei WorldCom auf den Buchungsregeln bestand

Die Leiterin der Innenrevision von WorldCom prüfte 2002 heimlich fragwürdige Buchungen und ließ sich vom Finanzchef nicht vertrösten. Ihr Fall zeigt, was Regeltreue heißt: eine Regel auch dann durchzusetzen, wenn einer der mächtigsten Männer im Haus sie anders auslegt.

Wirtschaft53 · Regeltreue

Wie das DFB-Sportgericht ein Phantomtor gelten ließ

2013 zählte in der Bundesliga ein Kopfballtor, obwohl der Ball durch ein Loch im Außennetz ins Tor gerutscht war – und das DFB-Sportgericht ließ das Ergebnis stehen. Das zeigt Regeltreue in ihrer unbequemsten Form: Eine Regel gilt auch dann, wenn sie im Einzelfall ein offensichtlich falsches Ergebnis bestätigt.

Kunst, Kultur & Sport53 · Regeltreue
Ursprung

Eine Idee mit langer Geschichte

Jede Tugend braucht ihr Gegengewicht – das wussten schon das Alte Testament und die Antike. Die Wertematrix von WEGVISOR steht in dieser Linie.

  1. 10.–2. Jh. v. Chr.Altes Testament
  2. AntikeAristoteles · Konfuzius
  3. 1926 · 1989Hartmann · Schulz von Thun
  4. 2016WEGVISOR
In Balance

Zielwert 1

Integrität

„Ich lebe, was ich sage.“

auch Redlichkeit, Rechts­chaffen­heit

In Balance mit: Kompromissfähigkeit. Zu viel davon: Kompromisslosigkeit. Verneint durch: Prinzipienlosigkeit.

Schwestertugend S1

Kompromiss­fähigkeit

„Ich suche eine Lösung, mit der auch die andere Seite leben kann.“

auch Verhandlungs­bereitschaft, Augenmaß

In Balance mit: Integrität. Zu viel davon: Prinzipienlosigkeit. Verneint durch: Kompromisslosigkeit.

Übertreibung von Integrität

Kompromiss­losigkeit

„Ich gebe keinen Millimeter nach.“

auch Starrsinn, Prinzipien­rei­terei, Selbst­gerech­tigkeit

Übertreibung von: Integrität. Verneinung von: Kompromissfähigkeit. Entwicklungsrichtung: Kompromissfähigkeit.

Übertreibung von Kompromissfähigkeit

Prinzipien­losigkeit

„Ich gebe nach, solange es Ruhe bringt.“

auch Opportunismus, fauler Kompromiss

Übertreibung von: Kompromissfähigkeit. Verneinung von: Integrität. Entwicklungsrichtung: Integrität.

So liest du sie: oben Integrität und Kompromissfähigkeit im Gleichgewicht, unten ihre Übertreibungen. Diagonal zeigt die Matrix, wohin du wachsen kannst.
Das Team

Die Trainer und Coaches hinter WEGVISOR

Ein Team, das Führungskräfte und Organisationen begleitet – #einfach und #wirksam.

Titus Lindl

„Erhöhen wir die Qualität des Denkens, dann erhöhen wir die Qualität der Ergebnisse.“

Titus LindlGründer, Coach & Business Angel
Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Was sind die 116 Führungswerte?

58 Zielwerte, jeder mit seiner Schwestertugend – zusammen 116 Werte. Die ersten 51 Paare gehen auf das Buch WORK HEARTER von Titus Lindl und Tim Walter (2016) zurück, die Paare 52 bis 58 hat WEGVISOR 2026 ergänzt – Werte, die für Teams in Sport, Wirtschaft, Politik, Bildung, Familie, Kunst, Medien und Wissenschaft wichtig sind. Zu jedem Wert gibt es eine Wertematrix, eine Animation, Beispiele, einen Blick in die Forschung und Fragen zur Reflexion.

Was ist eine Schwestertugend?

Die Schwestertugend ergänzt einen Zielwert und hält ihn im Gleichgewicht – so wie Kompromissfähigkeit die Integrität. Fehlt die Schwester, kippt der Wert in seine Übertreibung: Aus Integrität wird Kompromisslosigkeit.

Wie lese ich die Wertematrix?

Oben stehen der Wert und seine Schwestertugend, darunter ihre Übertreibungen. Diagonal gelesen zeigt die Matrix den Entwicklungsweg: Wer in der Übertreibung eines Werts feststeckt, wächst in Richtung der Schwestertugend – und umgekehrt.

Woher stammt die Wertematrix?

Sie geht auf das Werte- und Entwicklungsquadrat von Friedemann Schulz von Thun (1989) zurück, das auf Nicolai Hartmann (1926) und Paul Helwig (1936) aufbaut. Wurzeln finden sich bei Aristoteles, Konfuzius, Buddhaghosa, im Talmud und bei Maimonides sowie bei Thomas von Aquin. Mehr dazu auf der Seite „Ursprung“.

Was bedeuten „Fundament“ und „Vertiefung“?

Die ersten 20 Paare bilden das Fundament, die Paare 21 bis 58 die Vertiefung. Die Reihenfolge der Werte folgt ihrer Priorität; die acht Cluster – Charakter, Beziehung, Orientierung, Umsetzung, Selbstführung, Wachstum, Gemeinwohl, Glaube & Sinn – helfen beim Filtern.

Wie finde ich heraus, wo ich stehe?

Mit dem Wertecheck: in 6 Schritten und etwa 15 Minuten von 116 Werten zu deinen 3 bis 7 Kernwerten. Er ist ein Reflexionswerkzeug und kein validierter Test.

Wie kann ich an meinen Werten arbeiten?

WEGVISOR bietet dafür drei Wege: die Leadership Group im Austausch mit anderen Führungskräften, das Leadership Launchpad als Entwicklungsprogramm über mehrere Module und das Leadership Coaching eins zu eins.